Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung

Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung

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Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung unterstützt Kinder/Jugendliche, die Schwierigkeiten haben, sich in eine Gemeinschaft zu integrieren. Sie richtet sich auch an Kinder/Jugendliche, die auf Grund fehlender Gruppenfähigkeit ohne eine zusätzliche Einzelbetreuung in einer Tagesgruppe bzw. Vollstationären Gruppe nicht betreut werden können. Schüler, die vorübergehend oder auch langfristig nicht ohne Begleitung in eine Lerngruppe integrierbar sind, erhalten in Absprache mit dem zuständigen Jugendamt im Rahmen der Ambulanten Dienste eine intensive sozialpädagogische Betreuung (Integrationshilfe).Auch hier werden im Hilfeplanverfahren mit dem Jugendamt Ziele, Arbeitsaufträge und der daraus resultierende durchschnittliche wöchentliche Betreuungsumfang sowie die voraussichtliche Dauer der Maßnahme vereinbart. 

Ziel der intensiven sozialpädagogischen Einzelbetreuung ist es, das Kind / den Jugendlichen in seinem Sozialverhalten zu stabilisieren, um auf diese Weise ein Leben in einer Gruppe zu ermöglichen. Dies geschieht vorwiegend durch:

  • Aufbau einer persönlichen Beziehung als Voraussetzung für eine Verhaltensänderung
  • Strukturierung und Gestaltung des Alltags entsprechend der jeweiligen Situation des jungen Menschen uns seiner persönlichen Schwierigkeiten (auch unter Einbeziehung erlebnispädagogischer Angebote)
  • Regelmäßige (tägliche/wöchentliche) Kontakte orientiert an dem jeweiligen Bedarf des Kindes/Jugendlichen
  • Hilfe zur Förderung des jungen Menschen:
    ∙ Reflexion und Aufarbeitung von Situationen und Konflikten
    ∙ Entwicklung von Handlungsstrategien
    ∙ Hilfestellung bei persönlichen Problemen und Notlagen
    ∙ Aufarbeitung von Entwicklungsschwierigkeiten und
       Verhaltensproblemen
    ∙ Lern- und Hausaufgabenhilfe, Unterstützung bei Schulschwierigkeiten
    ∙ Intensive Kontakte zu der jeweiligen Schule bzw. Ausbildungsbetrieb
    ∙ Hilfestellung bei der Vermittlung einer geeigneten schulischen oder
       beruflichen Ausbildung bzw. eines Arbeitsplatzes
    ∙ Hilfestellung bei der Verwaltung der Arbeits- und
       Ausbildungsvergütung und anderer finanzieller Hilfen
    ∙ Gemeinsame Freizeitgestaltung, auch unter Einbeziehung der Eltern

  • Hilfe zur Verbesserung von Außenkontakten:
    ∙ Integration in Clubs, Vereine etc.
    ∙ Unterstützung bei Behördenkontakten
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